Konsumfasten2016

Hallo ihr Lieben!

Die wunderbare Pimisbuecher und ich präsentieren euch nun schon im vierten Jahr die Aktion Konsumfasten! Da der Aschermittwoch bedrohlich näher rückt, wollte ich euch einen Vorab-Post mit ein wenig Bedenkzeit um die Ohren hauen. Ich hoffe viele von euch machen mit, denn auch hier gilt (wie bei eigentlich allen meinen Aktionen): jeder wie er mag!

Zu den Regeln:

Gemeint ist jeglicher Konsum. Natürlich mit Einschränkungen wie Dinge, die einfach zum Überleben wichtig sind. Aber auch beim Essen, oder unnötig hohem Spritverbrauch, kann man ja gewissenhaft entscheiden und nicht übermäßig Extras konsumieren.

Ich möchte das gern umsetzen, weil ich damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlage: zum einen verzichte ich aktiv auf Konsum, zum anderen kann ich das dabei gesparte Geld sehr gut zur Seite legen, oder nach der Fastenzeit einen Teil bewusst in etwas investieren. Nicht zuletzt kann man beim Fokus darauf, endlich einmal Dinge aufzubrauchen oder auch gleich auszumisten echte Schätzchen finden und sich etwas mehr Freiraum schaffen.

Ich weiß, dass es in den letzten Jahren öfter „Buchkaufverbot“ oder „Buchkauffrei“ auf verschiedenen Blogs gab, allerdings finde ich es viel spannender, einfach mal NICHTS zu kaufen und zu gucken, wie es einem damit geht. Kein Online-Shopping, keine Vorbestellungen, keine Shopping-Bummel. Und kein Hüftgold-Konsum. Stattdessen Verzicht, bewusster Umgang mit den Dingen die man konsumieren darf und Belohnungen, die nichts kosten und trotzdem unbezahlbar sind.

Für sieben Wochen!

Im Klartext bedeutet das: Keine Bücher, eBooks, Zeitungen, Musik, Klamotten, Schuhe, Accessoires, Kosmetik, Pflege, Deko, Kros usw.!

Falls etwas Essenzielles leer wird, darf es natürlich nachgekauft werden. Niemand möchte drei Wochen ohne Deo rumlaufen 😉

Ich muss sagen, dass das Konsumfasten inzwischen eine richtige Institution für mich (und meine Mama, die offline teilnimmt 😉 – an dieser Stelle liebe Grüße! ) geworden ist, aber auch in diesem Jahr gibt es Dinge, die wieder anders sind als sonst: Als allererstes muss ich wohl nennen, dass es sich nun schon um das zweite Jahr handelt, in dem ich tatsächlich nicht sparen „müsste“, denn ich verdiene als verbeamtete Lehrerin mein Geld und bin nicht so auf Sparen angewiesen, wie das im Studium noch der Fall war.

Zwei Ausnahmen wird es weiterhin geben, denn mein Audible- und meine beiden Zeitungs-Abos werde ich für diesen Zeitraum nicht kündigen. Investitionen in andere Menschen (Geburtstagsgeschneke usw.) sind natürlich ebenfalls erlaubt 😉

Bei Ernährung sieht es in diesem Jahr, wie in 2014 und 2015, so aus, dass ich KEINERLEI Beschränkungen festlege, da aus diversen Gründen an meiner Ernährungsweise nichts auszusetzen ist. Allerdings gilt – wie oben schon angedeutet – dass kein übermäßiger Konsum stattfinden soll und der Schwerpunkt darauf liegt, Dinge aufzubrauchen. Eventuell baue ich auch wieder einen frisch entsafteten Saft pro Woche ein – mal schauen.

Jetzt kommt natürlich der Eindruck auf, dass ich mir ja dann „gar nichts Gutes“ mehr tue. Ich kaufe mir nichts, achte bei der Ernährung auch darauf unnützen Konsum einzudämmen und belohne mich somit nicht für Dinge, indem ich Geld ausgebe. Das ist auf den ersten Blick auch genau richtig. Aber: Ich möchte gern wieder den Fokus darauf legen, mir etwas Gutes zu tun OHNE zu konsumieren. Es würde mir gut tun, wenn ich mir mehr Qualitätszeit für mich selbst nehmen würde, wenn ich Yoga machen, mich bewegen, LESEN(!!!!!!!!) und mir Auszeiten gönnen würde. Innerhalb des letzten Jahres habe ich einige Utensilien zum Basteln und Brushlettern angeschafft – die wollen auch mal genutzt werden 😉 Das sind die Dinge mit denen ich mich eigentlich belohnen möchte! Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich auch genug Badezusatz auf Vorrat, dass ich dessen Konsum sogar für den Rest des Jahres getrost einstellen könnte 😉 Ebenso Haar-, Körper- und Gesichtspflege. Und Bücher natürlich.

Mein Konsumfasten in 2016 steht unter dem Motto „Schluss mit Frustshopping und mehr Zeit für Dinge, die ich bereits habe“. Außerdem freue ich mich besonders, dass auch in diesem Jahr wieder eine Klamottentauschparty in diesem Zeitraum geplant ist.

Wer hat Lust bekommen mitzumachen? Ihr habt ja noch bis Mittwoch Zeit um euch zu entscheiden. Und wie euer Konsumfasten aussieht und ob ihr euch vielleicht nur in einem Bereich einschränken wollt, bestimmt ihr ganz allein!

Liebe Grüße
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PS: Das Logo dürft ihr natürlich mitnehmen 😉

Klick doch hier auch mal rein:
Konsumfasten Start-Post 2013
Konsumfasten Start-Post 2014
Rückblick und Fazit zum Konsumfasten 2014
Konsumfasten Start-Post 2015
Rückblick und Fazit zum Konsumfasten 2015

6 Responses

  1. Social-Media-Fasten finde ich persönlich immer viel interessanter. Ich kaufe zwar ab und zu Quatsch, aber das ist echt selten und ich hab nicht das Gefühl, da über die Stränge zu schlagen und fasten zu müssen. Klar, mal alte Bücher lesen statt neue zu kaufen, das wäre eine feine Sache, oder alte Spiele spielen. Aber meist gibt es gute Gründe, dass man das Buch doch nicht gelesen, das Spiel doch nicht gespielt hat. Mag mich da auch nicht zu zwingen, nur um es „weg“ zu haben, wenn es doof war, brauche ich es nicht spielen/lesen/gucken und kann mir ohne schlechtes Gewissen was neues holen. Was mich wirklich stört, ist die Zeit, die ich irgendwo vergeude, nicht das Geld. Um Weihnachten rum bleibe ich oft den Social-Media-Kanälen fern und merke, wie gut mir das tut. Vielleicht nehme ich diese „Fastenzeit“ als Anlass, mich da auch mal wieder etwas zu beschränken. Ich habe mittlerweile kein Twitter und kein Facebook mehr auf dem Smartphone (nur noch den Messenger) und im Browser habe ich die Timeline bei Facebook ausgeblendet, hänge aber trotzdem noch viel zu viel davor, vielleicht gehe ich da wirklich mal wieder komplett „offline“.

    • Auch keine schlechte Idee, man guckt eben immer, was für einen selbt gerade am besten reinpasst 🙂

      Kein Facebook haben ist für mich auf jeden Fall seit Jahren eine gute Entscheidung. Ich könnte höchstens Insta-fasten, aber das macht mir im Moment zu viel Spaß <3

  2. Liebe Katrin,
    ich habe mich schon sehr auf diese Aktion gefreut! Nachdem ich im November schon bei einer Konsumauszeit dabei war, werde ich mich auch wieder beim eurem Konsumfasten beteiligen. Mal sehen, wie eisern ich durchhalte, ich werde sicherlich im Blog berichten 😉

    Liebe Grüße
    Cookie

  3. Hallo Katrin,
    ich habe gerade spontan beschlossen mitzumachen, da mit das aktuell sehr in den Kram passt und ich sowieso beschlossen habe, erst einmal meine Vorräte alle alle aufzubrauchen. Es hat sich einfach einiges angesammelt, da ich vor einiger Zeit diverseste Abo’s hatte.
    Ein Verzicht tut nicht nur der Seele, sondern auch dem Geldbeutel gut. Ausserdem habe ich jetzt einen Essensplan erstellt, um nicht mehr so viele Lebensmittel wegzuwerfen und vielmehr gezielt einkaufen zu gehen. Klappt bisher super 🙂
    Ein Blogbericht folgt nachher noch.
    Beste Grüße
    Sanja

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