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Am vergangenen Montag ging das MyBook Gewinnspiel zu Ende. Ich habe soeben mit Hilfe einer Website die Gewinnerin ausgelost:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Manu!

Deinem Gewinner-Kommentar kann ich entnehmen, dass du bereits sehr viele Erfahrungen im Tagebuch schreiben hast. Ich bin gespannt wie Dir das MyBook vor diesem Hintergrund gefällt!

 
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Inhalt und Meinung

Die Chance, aufgrund eines Interviews mit Bewohnern des Schwarzwalds, eine große Story zu landen, die den Chef von den eigenen Reporterqualitäten überzeugt, erscheint Helen immer geringer, während sie über den Feldberg stapft und an verschlossene Türen klopft. Als sie so wandert, stellt sie sich die Frage, wo ihr Leben sie hinführen soll und plötzlich scheint sich zu zeigen, ob sie der Erledigung ihrer Aufgabe, oder der Beantwortung ihrer Frage ein Stück näher kommen wird.

Im Genre der Kurzgeschichte angesiedelt, hat Schwarzwald – 100% promifrei eigentlich nur ein Manko: Die Geschichte ist zu kurz! Auf ca zwanzig Seiten baut Autorin Lara Fritz durch tolle Sprachlichkeit und eine interessante Protagonistin Atmosphäre auf. Die Lektüre vergeht wie im Flug und enthält auf wunderbare Weise alle Eigenschaften der Textsorte. Ein unvermittelter Anfang, ein offenes Ende, ein kurzer Einblick in die tiefgründigen Fragen eines Lebens. Ich mochte bereits in der Schule Kurzgeschichten sehr und freue mich besonders, dass auch heutzutage und auch außerhalb verstaubter Deutschbücher diese literarischen Perlen zu finden sind.


Fazit

Eine tolle Kurzgeschichte, die alles hat um den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich freue mich schon auf weiteren Lesestoff dieser vielversprechenden Autorin.





Schwarzwald – 100% promifrei gibt es nur im ePub Format für eReader. Es ist außerdem erschienen in der Anthologie Stadt, Land, Lust – ebenfalls im ePub Format erhältlich.

 
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Vor einigen Wochen testeten Miriam und ich die MyBooks von Herausgeberin und (Mit-)Autorin Marion Grillparzer. Wie bereits angekündigt, halten wir jeder ein Exemplar unseres Testbuches nigelnagelneu für euch bereit, um es exklusiv für unsere Blogleser zu verlosen. Da der Mai ja bekanntlich alles neu macht, könnt ihr dank unseres Gewinnspiels mit dem MyBook „alles neu“ machen.

Die MyBooks sind ein neues Format, welches eine Kombination aus Sachbuch und Tagebuch (ja, zum Reinschrieben ;) ) darstellt. Während man also lernt sich mehr um sich zu kümmern, oder 3 echte Kilo loszuwerden, kann man seine Erfolge und Gedanken gleich im Buch selbst notieren.

Auf den BuchSaiten gibt es ab heute die Möglichkeit „Jetzt denk’ ich wirklich nur an mich“ von Ilona Bürgel zu gewinnen, während Miriam auf PiMis Bücher „Schnell 3 echte Kilo weg“ von Marion Grillparzer verlost.

Was ihr tun müsst?
Hinterlasst unter dem jeweiligen Post des Buches (in meinem Fall unter diesem Post), welches ihr gewinnen möchtet, bis Montag, den 06.05.2013 um 23:59h, einen Kommentar mit einer gültigen eMail-Adresse. Sagt uns darin einfach, warum gerade ihr das MyBook bei euch einziehen lassen möchtet.

Als Entscheidungshilfe könnt ihr auch auf BuchSaiten und PiMis Bücher die jeweiligen Testberichte durchstöbern und euch dann für eines (oder beide) Bücher bewerben.

Wir wünschen euch viel Glück bei der Teilnahme und werden den jeweiligen Gewinner dann in der kommenden Woche verkünden!

Hinweis:
Mit einem Kommentar unter diesem Beitrag und der Antwort auf die oben gestellte Frage, hast du die Möglichkeit „Jetzt denk’ ich wirklich nur an mich“ von Ilona Bürgel zu gewinnen!
Teilnahme ohne Gewähr. Der Gewinn wird nur an eine Adresse innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz verschickt.

 
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Inhalt und Meinung

Simone Dalbert ist Buchhändlerin aus Leidenschaft. In einer kleinen Buchhandlung mit ganz eigenem Charme, arbeitet sie sich von Weihnachtsgeschäft zu Schulbuchbestellungswelle und noch weiter. Buchempfehlungen, Buchbestellungen und der damit verbundene Kundenkontakt sind ihr Alltag. Dennoch versteht sie es, in den Dingen die ihr zwar alltäglich widerfahren, das Besondere zu sehen und als Geschichte zu erzählen. Ihr Blick fürs Detail ist oftmals witzig, traurig, kritisch oder selbstironisch. In kleinen Anekdoten aus ihrem Berufsleben erzählt sie in lockerem, augenzwinkernden Stil von Fluch und Segen der ISBN, warum im Regal doch immer alles passt und warum sogar Eichhörnchen gern ihr Kunde wären. Niemals abfällig beschreibt sie auch die Schattenseiten von Kundenkontakt und die Herausforderungen, die ihr Beruf diesbezüglich bereithält. Trotz des Formats, welches keine durchgehende Geschichte erzählt, schafft die Autorin es, ein Gefühl der Verbundenheit aufzubauen, das den Leser am Ende durchaus kräftig schlucken lässt.
Entstanden aus einem Twitter-Account namens Buchgeschichten, haben die Tweets zum Glück in eine ausführlichere Form gefunden und können nun im langlebigeren Format “Buch” ihr Dasein fristen. Eingestreut zwischen den Episoden bieten sie eine herrliche Ergänzung im fertigen Buch.


Fazit

Alles in allem eine wunderbare Idee, aus den Tweets ein Buch zu machen! Ich habe mich bereits nach den ersten Seiten in die Buchhandlung verliebt und kann nur meine herzlichste Empfehlung aussprechen: Wer Bücher mag, wird Papiergeflüster lieben! Und vermutlich niemals mehr ohne ISBN eine Bestellung aufgeben. Bitte mehr davon!




Papiergeflüster. Aus dem Leben einer Buchhändlerin
ist sowohl als Printversion, als auch als ePub für eReader erhältlich.

Simone Dalbert bloggt bereits seit Jahren auf Papiergeflüster.com.

 
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~ Link zum Interview mit der Autorin und Herausgeberin der MyBooks Marion Grillparzer ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #1 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #2 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #3 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #4 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #5 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #6 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #7 ~

~ Link zum MyBook-Test-Beitrag #8 ~

Acht Wochen Buchtest liegen hinter mir!

In der letzten Woche meines “Jetzt denk ich wirklich nur an mich” Experiments ging es, wie bereits im letzten Post angekündigt, um Zielerreichung. Da kaum Platz für mehr bleibt, war mein Ziel natürlich mit dem Umzug verbunden. Meine Ziele waren aus den Räumen, aus denen alles mitgenommen wird, schon einmal alles (außer den wichtigsten Gegenständen) einzupacken und auch die Wände zu leeren. Das ist mir – wie nicht anders zu erwarten war – geglückt, denn es gibt ja auch keine andere Möglichkeit den Umzug vorzubereiten :) Die meisten Kisten erhielten übrigens diese Aufschrift:

Fazit zum Buch

Auch wenn das Buch mich vor einige Herausforderungen gestellt hat, hat mir der Test viel Spaß gemacht. Die unterschiedlichen Wochenmottos haben meine Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen gelenkt und dafür gesorgt, dass ich mich näher damit befasse. Ich habe täglich geübt mehr an mich zu denken, bin aber nicht davon ausgegangen, dass ich nach acht Wochen absoluter Profi darin bin. Deshalb werde ich das Buch weiterhin zur Hand nehmen und in den entsprechenden Situationen nach Tipps darin suchen. Besonders das Wohlfühl-Barometer wird mir ein hilfreiches Instrument im Alltag sein.

Ich fand den Kontakt zur Autorin auf der Hälfte des Tests besonders wertvoll, da wir den wunden Punkt meiner Umsetzungsschwierigkeiten finden konnten: Veränderung. Ich halte mich zwar für einen flexiblen Menschen, der Veränderungen mag, aber im Grunde meines Herzens haben mich die Gewohnheiten doch fester im Griff, als ich gern zugeben möchte. Daran werde ich in jedem Fall weiter arbeiten und nicht länger denken, dass allein das Lesen eines Buches und die Tipps, die ich ohnehin bereits umsetze, zu einer Besserung der Lage/Situation/etc. beitragen :)

Und was macht die Test-Kollegin? Auf Pimis Bücher findet ihr beide Buchtests zu den anderen MyBooks, denn Miriam ist seit vorletzter Woche schon fertig mit testen :)

Ausblick

Ganz am Anfang des Tests hatte ich bereits einmal eingeworfen, dass es ein Gewinnspiel geben wird, in dem Miriam und ich jeweils ein Test-Buch (selbstverständlich neu ;) ) verlosen werden. Sobald wir uns klar über den Ablauf und die Konditionen sind, werdet ihr an dieser Stelle mehr dazu erfahren!

 
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Nachdem ich – ich bin gerade auch erstaunt, dass es schon wieder so lange her sein soll – 2010 bereits “Die Welt ist nicht immer Freitag” zu einem Buchhighlight ernannt habe, gab es für mich kein Halten, als Horst Evers Folgewerk ENDLICH als Hörbuch bei Audible angeboten wurde. Ich habe mich sehr auf weitere lustige Stunden sprachwitziger Unterhaltung gefreut.

Inhalt:

Im neuen Buch von Horst Evers geht es selbstverständlich auch wieder nur um Horst Evers. Er erzählt von sich, seinen Freunden, den Leuten aus seinem Haus und seiner vorprogrammierbaren Kaffeemaschine. Er verpackt Geschichten und (nur sehr selten ;) ) auch Ausgedachtes in humoristische Episoden und macht sie allein durch die Art wie er sie erzählt erzählenswert. Wortwitze und viele Bezüge, die manchmal erst nach mehreren Zwischengeschichten aufgelöst werden, erwarten den geneigten Hörer.

Meinung:

“Für Eile fehlt mir die Zeit” ist zu 75 Prozent lustig. Zu 100 Prozent hätte ich mir zwar gewünscht (was natürlich utopisch ist), aber von wenigstens 90 Prozent war ich vorab erwartungsmäßig ausgegangen. Die fast fünf Stunden ungekürztes Hörbuch sind prall gefüllt mit den kleinen Dingen des Lebens, die vermutlich außer Horst Evers kaum jemand bemerken, geschweige denn, ihnen eine ganze Seite (oder zwei) in einem Buch widmen würde. Dass dies sein Stil ist, vom Alltäglichen zum Besonderen zu artikulieren, das war mir bereits im Vorfeld klar. Durchaus macht Evers dem Hörer dadurch aber auch bewusst, dass die kleinen Dinge, mit denen er sich bis ins Detail beschäftigt, in der Realität eigentlich keinen zweiten Gedanken wert sind – und appelliert so aus dem Hintergrund an die eigene Gewichtung von Alltag und dessen Tücken. Der aufmerksame Hörer/Leser merkt schnell, dass Evers geschickt Brücken schlägt zwischen seinen Geschichten, und dass er am Ende die Fäden aus vielen Episoden zusammenführt. Was es letztendlich mit den Fahrrädern im Hinterhof auf sich hatte, lohnt es sich herauszufinden.
Auch wenn ich eingangs nur von 75 Prozent Lustigkeit sprach und so das Urteil von jemandem fälle, der die Messlatte für laute Lach-Phasen am Stück, aufgrund der Kenntnis über das erste Buch, sehr hoch hängt, möchte ich betonen, dass es besonders zu Anfang viele Passagen gab, die es geschafft haben, mich (allein auf weiter Flur – was die Wahrscheinlichkeit von lautem Lachen in jedem Fall verringert) in schallendes Gelächter ausbrechen zu lassen. Was ich damit sagen möchte ist, wer dieses Buch als erstes Evers Buch hört/liest, urteilt vielleicht anders ;) Streckenweise (besonders in der Mitte) wurde es allerdings auch manchmal etwas zäh, um nicht zu sagen langatmig, was aber bei knapp fünf Stunden zu verschmerzen war und nicht zuletzt als Atempause für die richtigen Lacher diente.

Fazit:

Ein lustiges Hörbuch über die kleinen und großen Querelen des Alltags. Es verlangt Sprachvermögen, Verständnis (in vielen Hinsichten), den Blick für Details und vor allem Aufmerksamkeit (welche den Hörspaß jedoch absolut erhöht!).

Anmerkung:
Das Hören des Buches und diese Rezension sind der Beitrag für den Monat Februar im Rahmen der Hörbuch-Challenge 2013