Warum ich heute besonders GIERig auf den Postboten gewartet habe hat einen besonderen Grund! Aber ich fange vorn an zu erzählen
In der letzten Woche war ich mit meiner allerliebsten Buchveranstaltungsbegleitung Nina auf meiner ersten Lesung von Kerstin Gier in Düsseldorf. Auch wenn Nina einen wunderbaren, sachlich korrekten und informativen Artikel für Lovelybooks geschrieben hat, habe ich den Tag als vor allem eins in Erinnerung: Anstrengend! Und weil es bereits einen tollen, subjektiven Bericht zur Lesung gibt, gibt es von mir nun die objektive, die unzensierte Sicht!
Eigentlich möchte man ja meinen, dass wenn man um 14h das Haus verlässt um um 18h da anzukommen wo man nur 1:49h mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin braucht, man auch pünktlich ist… aber alles kam ganz anders.
Vom nächsten Bahnhof aus bis nach Köln und dort am Hauptbahnhof in Richtung Düsseldorf lief alles ausgesprochen einwandfrei. Sogar unser Treffen im Zug (in den Nina zu gestiegen ist) klappte hervorragend. Kaum waren wir aus Leverkusen raus, kamen wir noch genau zwei Stationen weit… dann standen wir. Auf gleicher Strecke war eine S-Bahn liegen geblieben und niemand wusste wann oder ob es weiter geht. Da Nina äußerst routiniert mit den Öffentlichen fährt, konnte sie mich schnell von ihrem Plan B überzeugen: Aussteigen, wieder zurück fahren und dann einfach die Regionalbahn nehmen, die auf einem anderen Gleis an der S-Bahn vorbei fahren würde. Gesagt getan. Die Regionalbahn war allerdings gerade weg (inzwischen übrigens 17h) da die nächste erst um viertel vor 6 fahren sollte entschieden wir uns erneut in die Sbahn zu steigen und -so kommt es mir im Nachhinein vor- auf ein Wunder zu hoffen. Eine Station hinter der an der wir zuerst stecken geblieben waren, hingen wir dann wieder fest und die Bahn fuhr einfach nicht weiter. Die Regionalbahn um 18:45 rückte in greifbare Nähe und so entschieden wir – nach diversen Telefonaten mit Daheimgebliebenen die einen auf Bahn-Auskunft für uns gemacht haben (aber auch keine bessere Lösung hatten) – doch wieder zurück zu fahren. Kaum aus der stehenden Bahn ausgestiegen, fuhr die Bahn dann doch noch los in Richtung Düsseldorf. Wehmütig winkten wir hinterher. Inzwischen bereits davon überzeugt, dass sich italienische Postgesellschaften, die Bahn und eigentlich die ganze Welt gegen uns verschworen hatten, hielten wir uns mit Sprüchen wie „Wenigstens regnet es nicht“ über Wasser. Endlich in der Regionalbahn war sicher, dass wir so oder so zu spät kommen würden und ich durfte sogar mein Studententicket vorzeigen, das ich an diesem Tag so oft verflucht habe… Orientierungsmäßig voll auf der Höhe haben Nina und ich dann zielsicher die richtige
UBahn genommen und sind Dank eines Sprints „nur“ 25 min zu spät gewesen.
Die Lesung als solche hat sich wirklich gelohnt. Kersting Gier war ausgesprochen nett, natürlich, hat wunderbar vorgelesen und nicht mit zahlreichen Informationen rund um die Bücher, die Protagonisten und die Verfilmungen gegeizt. Im Anschluss haben wir uns noch ein tolles Lesezeichen abholen dürfen und unsere Saphirblau-Poster signiert bekommen. Was mich natürlich besonders gefreut hat war, dass der Autorin mein Blog sogar ein Begriff war!
Freudig traten wir den Heimweg an, der zumindest für eine von uns nach Plan verlief. Ich kam leider so am Kölner Hauptbahnhof wieder an, dass ich meinem Zug (der nur stündlich fährt) um 21:24h nur noch nach winken konnte… Der GRANDE Caramel-Macchiato von Starbucks hat mich dann wenigstens wach gehalten und getröstet
Als ich eine Stunde später dann endlich in der richtigen Bahn saß um der Heimat entgegen zu fahren, ertönte noch im Hauptbahnhof die Durchsage „Aufgrund eines Polizeieinsatzes IM ZUG kommt es zu einer Verzögerung“. TOLL! Da hatten irgendwelche Fahrgäste das Bedürfnis etwas anzuzünden und alle müssen warten. Als ich jedenfalls um 24h endlich zuhause war, hatte ich mein Buch durch und bin wie ein Stein ins Bett gefallen.
Auch wenn die Lesung wirklich super war, hinterlässt so eine 10 Stunden Odyssee bleibende Schäden… Sagte ich schon, dass ich mein Auto liebe? Ich liebe mein Auto – Studententicket hin oder her!
Wie ich ja bereits sagte, war Kerstin Gier mein Blog ein Begriff und über diesen Weg nahm sie dann letzte Woche auch Kontakt zu mir auf, worüber ich mich sehr gefreut habe. Nach einigen Gesprächsthemen wie zum Beispiel Eulenstempel und Hörbuchsprecher war ich wieder auf dem Boden der Tatsachen… wer erwartet schon die Email einer bekannten Autorin im virtuellen Postfach? Die heutige Post setzte allerdings noch die Krone auf… Ich habe ein dickes Paket Bücher erhalten, zwei davon meine absoluten Geheimwünsche seit langer Zeit und ein Mitglied im Xemerius-Geheimclub bin ich nun auch!

Das hat definitiv meinen Tag gerettet… meine Woche… meinen Monat. Besonders weil der Spruch
„Wenn du dich änderst, ändert sich alles um dich herum. Das ist Magie.“
gut mein neues Lebensmotto werden könnte.
So… und wer bis hierher durchgehalten hat, der hat eine Belohnung verdient! Geteilte Freude ist doppelte Freude und deshalb verlose ich das signierte Buch „Lügen die von Herzen kommen“ von Kerstin Gier (Wer hätt’s gedacht?) unter allen die mir bis zum 31.3. entweder ihren Lieblingskaffee bei Starbucks nennen und/oder mir noch eine Mecker-Story über die Deutsche Bahn erzählen
Wie immer per Email an BuchSaiten(ät)ist-einmalig.de
Viel Erfolg!
PS: Auf den SUB -weil ungelesen- wandern übrigens diese Schätzchen, auf die ich mich schon sehr freue:

PPS: Kerstin Gier ist wirklich eine tolle Autorin und ein absolutes Rundum-Wohlfühl-Paket! Da kann sich mancher Autor mit Starallüren absolut was abschneiden! Lest ihre Bücher, geht zu ihren Lesungen! Es lohnt sich!!!











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OMG, so ein Glück möcht ich auch mal haben! Das ist ja echt ein super Buchpaket und dass Kerstin Gier deine Website kannte ist ja echt toll, vielleicht komme ich ja auch mal dahin.
Tolles Gewinnspiel übrigens, da muss ich natürlich auch gleich mitmachen.
Boah, das ist ja ne Story (DB halt *seufz*) aber die Entschädigung kann sich wirklich sehen lassen, WOW!
Liebste Katrin,
ich hatte es ja fast schon wieder verdrängt, aber nach diesem Bericht sehe ich uns echt wieder schön in der Bahn bzw. in der Pampa hocken und bin sooo froh, dass zumindest der Rückweg für mich glatt lief. Nach all der Anstrengung hast du dir das Päckchen wirklich redlich verdient.
Liebe Grüße,
Nina (ebenfalls geheimes Mitglied des geheimen Xemerius-Geheimclubs, der ja aber geheim ist)
Ach so. Am Gewinnspiel nehme ich zwar nicht teil, aber meinen liebsten Starbucks-Kaffee will ich trotzdem noch schnell anpreisen: White Caffè Mocha, im Sommer gerne auch Iced. ❤
Hallo Katrin,
das ist ja wirklich Klasse.
Wünsche dir viel Spaß mit dienen Präsenten. Das hat den Tag ja doch schon wieder etwas verbessert, nicht? Vielleicht bekommst du ja auch noch ein Ticket von der Bahn.
Liebe Grüße
Mandy
Ein Hoch auf die Bahn! *augenverdreh* Als Wartelektüre wäre “Senk ju vor träwelling”: Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen von Mark Spörrle und Lutz Schumacher passend gewesen… Aber schön das ihr doch noch angekommen seid. Viel Spaß mit deinen Geschenken und ein schönes Wochenende!
LG Doro
Danke an alle, die schon beim Gewinnspiel teilgenommen haben. Scheinbar geht es leider den meisten mit der Bahn so…
@Nina: Geheim geheim
@Mandy: Bahnticket brauche ich ja nochnichtmal… aber vielleicht geben sie mir mein Geld zurück für ein Semester Studententicket
Ein Starbucks-Gutschein wäre auch nicht schlecht
@Doro: Das Buch kenne ich garnicht, aber da ich meine eigenen Horror-Geschichten erlebe reicht mir das auch schon
Boah, das ist doch mal ein richtig tolles und aufbauendes Erlebnis und damit mein ich nicht diesen komischen Transportverein.
Schönes WE und liebe Grüße
ri