Klappentext:
Picture the scene, if you will – an innocent young couple have juste welcomed into the world an adorable, beautiful, bouncing baby … moose! What on earth will they do next?
Meine Meinung:
Erschienen in der Reihe „Pocket Money Puffins“ erwartet den Leser ein kleines, gerade einmal 95 Seiten starkes Büchlein. Durch den Klappentext wird man dazu aufgefordert, sich das Szenario vorzustellen, das eintreten würde, wenn man als junges Paar unverhofft ein Baby erwartet. Allerdings nicht nur irgendein Baby, nein, ein Elch-Baby (Moose)!
Ungeachtet der Tatsache, dass das biologisch wirklich nicht möglich ist, handelt die Geschichte leider auch von nicht viel mehr als eben dem Umstand, dass ein sehr junges Paar (beide sind noch Schüler) einen Elch zur Welt bringt. Dass das einige Probleme mit sich bringt, versteht sich sowieso von selbst. An dieser Stelle habe ich dann einige Interpretationsansätze in Betracht gezogen. Es könnte sich um eine Art modernes Gleichnis handeln, das junge Menschen vor unbedachten Intimitäten und deren Folgen warnen soll. Wüsste allerdings nicht, dass dadurch schon mal jemand einen Elch zur Welt gebracht hätte. Eine andere Möglichkeit wäre die Tatsache, dass man mit einem Kind, das augenscheinlich ganz anders als seine Freunde ist, viele Probleme mit dem Umfeld, den Lehrern, den Großeltern hat, man es aber trotzdem von Herzen lieben kann. Ich persönlich entscheide mich für letztere Variante und hake das Buch unter „Erfahrung“ ab. Nicht ohne jedoch vorher noch einige Worte zur Form des Buches zu verlieren. 95 Seiten, wird man jetzt vielleicht denken, das wird wohl schnell gelesen sein. Das war es dann auch, allerdings nur bis Seite 54. Danach folgen nämlich nur noch ein 16-seitiges Extract von „Just in case“ und ein 24-seitiges von „What I was“ (2 anderen Jugendbüchern der Autorin). Ehrlich gesagt konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich froh war, dass die komische Elch-Geschichte ein Ende gefunden hat, oder ob ich mich darüber aufregen soll, dass ein ohnehin schon dünnes Buch auch noch fast zur Hälfte aus Leseproben besteht. Ich bin froh, dass „Vamoose!“ nicht mein erstes Buch von Meg Rosoff war, denn nach diesem Elch, den sie dem Leser aufgebunden hat, hätte ich sicher keins mehr freiwillig gelesen.
Bewertung:




(1/5)
Verfasst am: 06.09.2010



















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