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An manchen Tagen wird man mit den Schwachstellen seines Körpers konfrontiert, ohne dass man es wirklich möchte. Obwohl es Sinn der Sache ist, sich dann einfach Zeit zu nehmen und sich gut um sich zu kümmern – Stichwort: Vorbeugung ;) – hat man beim Abklingen der Beschwerden meist schnell vergessen wie gut man für seinen Körper sorgen wollte.

Ich mache inzwischen seit 1,5 Jahren Yoga in einer speziellen Yogaschule und habe seitdem weniger Beschwerden (vor allem Migräne ist für mich schon lange ein Thema), zusätzlich schult regelmäßige Yogapraxis auch das Körpergefühl uns sensibilisiert allgemein das Empfinden. Nebenbei beruhigt es auch den Geist und hilft den Fokus nach innen zu richten.

Natürlich ist der 1,5-stündige Besuch ein Mal in der Woche eine gute Basis, aber wenn es etwas mehr sein darf – oder wieder einer dieser Tage ist, an denen man für seine Schwachstellen sorgt – dann sind Bücher recht hilfreich oder eine DVD, mit der man bequem zu Hause üben kann.

Auch wenn mir die vorangegangenen Yoga-DVDs von Ursula Karven eher nicht zugesagt haben, nutze ich “Yoga Everyday” seit dem vergangenen Jahr regelmäßig. Es bietet sich an, jeden eines der 7 15-minütigen Programme zu absolvieren, oder man blättert durch das Booklet und lässt sich inspirieren, welche Übungsfolge für das akute Leiden oder den emotionalen Zustand Linderung verspricht. Auch wenn relativ rasch vorgegangen wird, werden die Übungen und der dazugehörige Atemrhythmus gut beschrieben. Hat man dann die Übungsfolge verinnerlicht, kann man auch die Option “ohne Anleitung” abspielen.

Zwar heißt es häufig, dass Yoga eine “Trendsportart” sei, die den Anwendern tolle Erfolge im Fitness-Bereich prophezeit, allerdings ist der zentrierende und entspannende Aspekt meiner Meinung nach maßgeblich. Muskulatur wird aufgebaut und die Beweglichkeit nach und nach entwickelt, dennoch gehören auch Mantras und Meditation zu einer ganzheitlichen Übepraxis. Trotzdem ist Yoga auch frei von mystischen und mythischen spirituellen Ritualen zu sehen, denn der individuelle Mensch steht im Zentrum, nicht die Verehrung indischer Gottheiten oder Ähnlichem.

Wer Yoga noch nicht versucht hat, sollte eher nicht an einer professionellen Anleitung sparen. Wer allerdings die Basics beherrscht, kann hervorragend auch in den eigenen vier Wänden (oder wo auch immer) üben.

Eine meiner Lieblings-Youtuberinnen “HeyKayli” ist kürzlich auch auf den Geschmack gekommen:

Rezension zu “Yoga für dich und überall”
Rezension zu “Brigitte YOGA”
Nintendo DS Tipp: “Let’s Yoga” (englisch)
Meine “Yoga Bibel” von Anna Trökes: “Das große Yoga-Buch”